DDr. Harald Lacina

Theatergeschichte

DDr. Harald Lacina, geboren in Wien, studierte Klavier bei Horst Ebenhöh, Ausdruckstanz bei Herbert Nitsch und Schauspiel bei Bernd Palma. An der Universität Wien belegte er die Fächer Rechts- und Theaterwissenschaft sowie Kunstgeschichte und wurde zum Doktor iuris et philosophiae promoviert. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Richter studierte er noch evangelische Fachtheologie und erhielt dafür als erster Student in Österreich einen Bachelor verliehen.

Auftritte in mehreren Produktionen des Volkstheaters in Wien von 1979 bis 1983 (Operette, Romeo und Julia, Das Caféhaus, Galileo Galilei, Das Wort, der Zaubermeister OPQ). Mitwirkung bei einem Hörspiel des Rundfunksenders Ö1 und im Film „Exzesse“ über Egon Schiele mit Jane Birkin und Matthieu Carrière aus dem Jahr 1981. Er führte Regie, zuletzt 2008 beim Stück „Arsen und Spitzenhäubchen“ bei der freien Theatergruppe „Die Frösche“ in Wilfleinsdorf. 
2008 war sein letzter Schauspielauftritt in „Jedermann“ (Tod) in Brunn am Gebirge.

2005 gründete er gemeinsam mit Regisseur Bruno Berger-Gorski den Verein „Musiktheater Wien“. 2014 gab es die erste Uraufführung der Kammeroper „Liebesfluch“ von Hans Kraus-Hübner im Traklhaus in Salzburg.

Er ist Dramaturgischer Berater des Regisseurs Bruno Berger-Gorski sowie ständiger Redakteur der Opernmagazine „Der Opernfreund“ (Bundesrepublik Deutschland) und „Der Neue Merker“ (Österreich).